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9.1. Der Sprachalltag im Kindergarten Alleshausen

Die Kinder kommen mit verschiedenen Sprachfähigkeiten und Fertigkeiten in den Kindergarten. Ihre Sprachfähigkeit und Sprachfreude sind unterschiedlich entwickelt, sie sind unter anderem abhängig vom Sprachvorbild in der Familie.
Im Umgang mit anderen Kindern und in der Auseinandersetzung mit der Erzieherin kann das Kind seine vor der Kindergartenzeit entwickelte Sprachkompetenz erweitern.
Deshalb soll in unserer Kindergarteneinrichtung auch sehr viel miteinander gesprochen werden.

Fingerspiele, Lieder, Reime, Gedichte, Erzählrunden, Kreisspiele, rhythmisches Sprechen gehören zum täglichen Programm wie die sprachliche Begleitung von allem, was erlebt und getan wird. Mit Musik und Bewegung erobern sich die Kinder die Sprache erst so richtig.

Der Sprachinstinkt muss systematisch gepflegt und gefördert werden. Wir brauchen die Sprache um uns zu verständigen, um Dinge benennen zu können, um Gedanken zu klären und auszutauschen, um Erfahrungen und Gefühle mitzuteilen, um uns Wissen anzueignen und es weiter zu geben.
Dazu brauchen die Kinder eine sprach anregende Umgebung, Bücher Kinderzeitschriften, vor allem aber Menschen, die mit ihnen reden, singen, Geschichten erzählen und ihnen vorlesen.

Am Ende der Kindergartenzeit soll das Kind die Sicherheit und Selbständigkeit im Gebrauch der Sprache erworben haben, die es ihm ermöglichen, die Anforderungen der Schule, insbesondere den Erwerb der Schriftsprache zu bewältigen. Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Die zu beobachtenden Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung nehmen immer mehr zu.


Unser Bild vom Kind <

Der Tagesablauf im Kindergarten Alleshausen >

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