Anfahrt
Baugebiet
Geschichte
UNESCO
Mitteilungsblatt
Ortsplan
Gemeinderat
Rathaus
Kummerkasten
Formulare
Presse
Gemeinde Wikipedia
Links
Service
Impressum
Hallenbad
Müll & Recycling
Federseehalle
Kindergarten
Backhaus
Kirchen
Bauhof
Grill/Spielplatz
Schulen
Bestattungswesen
Wasserversorgung
Feuerwehr
Ärzte
Gesundheitsamt
Notrufe
Notdienste
Pflegedienste
Adelindisgruppe Alleshausen
Amitie-Club
Deiflsweiber
Eintracht Seekirch
Fanfarenzug
Frauentreff
GS Förderverein
Kleintierzuchtverein
Kljb Seekirch
Krabbelgruppe
Musikkapelle Tiefenbach
Ortsbauernverband
Rentner- und Seniorenkreises
Schützenverein
aktive Abteilung
Jugendfeuerwehr
Altersabteilung
Gerätschaften
Termine
Veranstaltungen
Veranstaltungen überregional
Schulferien
Müllabfuhrtermine
Termine Blaue Papiertonne
Gelber Sack
Grüngutsammlung
Vereinssammlungen
Problemstoffsammlung
Blutspendetermine
Karl Hepp
Federseebank eG
Dollinger Werner
Weidelener Karl
Schützenverein
Fritz Stähle Umweltdienste
Farbenhandel Strohm
Radwege
Wandern
Naturschutzgebiet
Entspannen
Sehenswertes
Tourist-Infos
Impressionen
Museen
Links

Sprache bewusst erfahren





9.1. Der Sprachalltag im Kindergarten Alleshausen:

Die Kinder kommen mit verschiedenen Sprachfähigkeiten und Fertigkeiten in den Kindergarten. Ihre Sprachfähigkeit und Sprachfreude sind unterschiedlich entwickelt, sie sind unter anderem abhängig vom Sprachvorbild in der Familie.
Im Umgang mit anderen Kindern und in der Auseinandersetzung mit der Erzieherin kann das Kind seine vor der Kindergartenzeit entwickelte Sprachkompetenz erweitern.
Deshalb soll in unserer Kindergarteneinrichtung auch sehr viel miteinander gesprochen werden.

Fingerspiele, Lieder, Reime, Gedichte, Erzählrunden, Kreisspiele, rhythmisches Sprechen gehören zum täglichen Programm wie die sprachliche Begleitung von allem, was erlebt und getan wird. Mit Musik und Bewegung erobern sich die Kinder die Sprache erst so richtig.

Der Sprachinstinkt muss systematisch gepflegt und gefördert werden. Wir brauchen die Sprache um uns zu verständigen, um Dinge benennen zu können, um Gedanken zu klären und auszutauschen, um Erfahrungen und Gefühle mitzuteilen, um uns Wissen anzueignen und es weiter zu geben.
Dazu brauchen die Kinder eine sprach anregende Umgebung, Bücher Kinderzeitschriften, vor allem aber Menschen, die mit ihnen reden, singen, Geschichten erzählen und ihnen vorlesen.

Am Ende der Kindergartenzeit soll das Kind die Sicherheit und Selbständigkeit im Gebrauch der Sprache erworben haben, die es ihm ermöglichen, die Anforderungen der Schule, insbesondere den Erwerb der Schriftsprache zu bewältigen. Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Die zu beobachtenden Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung nehmen immer mehr zu.















9.2. Sprachauffälligkeiten:Für uns Erzieherinnen ist es wichtig, Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung zu erkennen und die Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass eine Behandlung notwendig ist.
Dies soll etwa ab dem vierten Lebensjahr geschehen, besonders bei Auffälligkeiten wie:

Stammeln ( auslassen oder ersetzen von Buchstaben),Poltern ( meist Störung der gedanklich sprachlichen Vorbereitung)Dysgrammatismus ( gefußballt habe heute)Auffällige Mundmotorik ( Kind sabbert, kann feste Nahrung nicht abbeißen oder kauen)Näseln ( Kind hat scheinbar immer Schnupfen ) Stottern ( hängen bleiben an manchen Worten oder Silben, oft entwicklungsbedingt und verschwindet nach einiger Zeit wieder)9.3. Sprachförderung in unserem Kindergarten
Nach dem Sprachförderungsprogramm von Zvi Penner arbeiten wir seit dem Kindergartenjahr 2004/ 2005, ebenso mit zusätzlichen Materialien wie Bild und Memorykarten, Geschichten, Sprach- und akustischen Programmen unter anderem am Wortschatz, dem Grammatikerwerb, dem Gebrauch der Artikel, an Präpositionen um Sprachdefizite und Wahrnehmungsstörungen auszugleichen.
Wir arbeiten in Kleingruppen um eine Förderung von Kindern mit vergleichbarem Sprachentwicklungsstand anzusprechen.

Wir gestalten den Tagesablauf in unserem Kindergarten so, dass wir schon bei der persönlichen Begrüßung der Kinder und im Freispiel für viele Gesprächsmöglichkeiten sorgen, den Morgenkreis mit Liedern, Sing und Kreisspielen, Reimen, Fingerspielen und rhythmisch gesprochenen Versen und Erzählrunden sprachanregend gestalten.

Zusätzlich lernt das Kind durch den Umgang mit Literatur, in Bilderbüchern, Märchen und Geschichten über die Sachinformation hinaus eine durch die Fantasie erweiterte Empfindungs- und Erlebniswelt, die einen ganz eigenen Umgang mit Sprache mit Wörtern und Satzbildungen vermittelt.

Das Sprachverhalten der Kinder in der Familie und im Kindergarten wird in Elterngesprächen thematisiert.


Im Umgang mit anderen <

Spielend lernen im Kindergarten Alleshausen >

Druckbare Version

Startseite