Anfahrt
Baugebiet
Geschichte
UNESCO
Mitteilungsblatt
Ortsplan
Gemeinderat
Rathaus
Kummerkasten
Formulare
Presse
Gemeinde Wikipedia
Links
Service
Impressum
Hallenbad
Müll & Recycling
Federseehalle
Kindergarten
Backhaus
Kirchen
Bauhof
Grill/Spielplatz
Schulen
Bestattungswesen
Wasserversorgung
Feuerwehr
Ärzte
Gesundheitsamt
Notrufe
Notdienste
Pflegedienste
Adelindisgruppe Alleshausen
Amitie-Club
Deiflsweiber
Eintracht Seekirch
Fanfarenzug
Frauentreff
GS Förderverein
Kleintierzuchtverein
Kljb Seekirch
Krabbelgruppe
Musikkapelle Tiefenbach
Ortsbauernverband
Rentner- und Seniorenkreises
Schützenverein
aktive Abteilung
Jugendfeuerwehr
Altersabteilung
Gerätschaften
Termine
Veranstaltungen
Veranstaltungen überregional
Schulferien
Müllabfuhrtermine
Termine Blaue Papiertonne
Gelber Sack
Grüngutsammlung
Vereinssammlungen
Problemstoffsammlung
Blutspendetermine
Karl Hepp
Federseebank eG
Dollinger Werner
Weidelener Karl
Schützenverein
Fritz Stähle Umweltdienste
Farbenhandel Strohm
Radwege
Wandern
Naturschutzgebiet
Entspannen
Sehenswertes
Tourist-Infos
Impressionen
Museen
Links

5.2. Die Kinder erfahren soziale und emotionale Kompetenz im Umgang mit anderen

Als soziales Wesen ist der Mensch auf andere Menschen angewiesen. In der kleinen Familiengemeinschaft, jetzt erweitert durch die Kindergartengemeinschaft, ist es uns besonders wichtig, dass das Kind, Anerkennung und Wertschätzung erlebt. Zum Zusammenleben sind Regeln und Absprachen nötig. Sie entstehen in Erfahrungsprozessen und bedürfen der gemeinsamen Akzeptanz.
Durch den Umgang mit verschiedenen Kindern erlebt und beobachtet das Kind andere, neue Verhaltensweisen durch die Vorbildfunktion Einzelner, der Gruppe oder der Erzieherin.
Je nach Situation lernt es Kompromisse einzugehen, sich zu streiten, aber auch zu versöhnen, eigene Bedürfnisse zugunsten anderer oder der Gruppe zurückzustellen oder auch sich durchzusetzen. Dadurch erfährt das Kind die Sicherheit sich in einer Gruppe zurecht zu finden und sich in eine Gruppe ein zu fügen.

Die Kinder sollen in unserem Kindergarten einen strukturierten Tag erleben indem Regeln und Rituale vorgegeben werden. In den jeweiligen Spielbereichen können die Kinder selbst ihr Spiel und ihre Spielgemeinschaften wählen, wir werden dann verantwortungsvoll eingreifen und Einhalt gebieten, wenn Regeln überschritten oder Rechte anderer verletzt werden.

Für uns Erzieher gilt hier der Leitsatz „ Hilf den Kindern es selbst zu tun „

Eine wichtige Regel in unserem Kindergarten ist z. B. Das Entschuldigen und Versöhnen.
Wir nehmen das traurige Kind in den Arm um es zu trösten. Dazu hören wir alle Kinder die den Streit beobachten oder in die Streitigkeit verwickelt sind an, achten sehr darauf, das traurige Kind durch Streicheln und Kuscheln zu trösten und die Streitenden durchs Handreichen zu einer ehrlichen Entschuldigung und zur Versöhnung zu bewegen.
Dabei sollen die Kinder ihre Emotionalität wahrnehmen und in gewissen Grenzen sie auch ausleben können.
Die Kinder lernen auch Konflikte immer mehr selbstverantwortlich zu lösen, wenn wir Erwachsenen sie dabei unterstützen und sie ermuntern selbst nach Lösungen zu suchen.
Wenn wir ihnen durch Vorbildfunktion Hilfe geben kann das Kind Verhaltensweisen kennen und aneignen lernen.

Ein weiteres Ritual in unserem Kindergarten, ist der Spüldienst, aber auch das eigenverantwortliche Aufräumen während dem freien Spiel

Nach dem Freien Vesper dürfen auf Anfrage des Erziehers immer wieder andere Kinder den Esstisch abräumen und das benutzte Geschirr in Zweier- oder Dreiergruppen selbstständig abspülen. In der Küche hängt für die fleißigen Helfer eine Spülliste bereit, in die sie sich nach abgeschlossener Arbeit eintragen. Bei einer bestimmten Punktezahl darf das Kind sich eine Belohnung aus einer vorbereiteten Spülkiste aussuchen. Nachdem die Kinder mit einem Spielmaterial gespielt oder in einer Spielecke sich beschäftigt haben, achten wir darauf, dem Alter der Kinder entsprechend einen angemessenen Teil des Aufräumens selbst zu gestalten, indem wir mit zunehmendem Alter und Reife des Kindes die Eigenverantwortlichkeit immer mehr vergrößern, so dass auch die großen Kinder den „Kleineren“ zum Beispiel auch beim Anziehen oder Aufräumen Hilfestellungen geben dürfen.

Das freie Spiel bietet zur eigenverantwortlichen, selbstständigen Gestaltung viele Möglichkeiten selbst bestimmend und kreativ zu handeln.


Sprachauffälligkeiten <

Sprache bewusst erfahren >

Druckbare Version

Startseite