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5. Die Welt der Kinder in Alleshausen.
Ihre Erfahrungs- und Lebensräume

Die meisten Kinder wohnen mit ihren Familien in Einfamilienhäusern. In der rund 500 Einwohner zählenden Gemeinde Alleshausen gibt es ein Neubaugebiet in dem ca. 70% unserer Kinder wohnen. Weitere 20% der Kinder wohnen in Einfamilienhäusern im Unterdorf. 10% der Kinder kommen aus Brasenberg, einem rund 70 Einwohner zählenden Weiler von Alleshausen.
Das Dorf hat einen alteingesessenen Dorfkern und sich durch junge Familien im Neubaugebiet / Oberdorf gesteigert. Da die Großeltern der Kinder fast alle im gleichen Dorf, meist im Dorfkern wohnen, nehmen auch sie Einfluss auf das körperliche und seelische Gleichgewicht der Kinder. Die Familien leben alle in ungefähr ähnlichen Verhältnissen. Die Väter verdienen den Lebensunterhalt und ca. 1/3 der Mütter sind stundenweise berufstätig.
Die meisten Kinder können sich unkompliziert miteinander treffen und in ihrem Garten oder auf den nahe gelegenen Wiesen und Feldern, sowie auf dem Gemeindespielplatz spielen.
Fazit: Es besteht eine Dorfgemeinschaft, alle sind miteinander bekannt. Die Kinder erleben durch ihr eigenes Heim mit Garten einen Standard, der die Kinder prägt. Jedes Kind hat genügend Freiraum und Gelegenheit zum Spielen.





5. 1. Was bietet der Kindergarten an Besonderheiten und Alltäglichem?

Thema: Wohnen, Leben, Spielen

Ich und die anderen:
Um uns mit dem Umfeld der Kinder auseinanderzusetzen, finden zu Beginn des Kindergartenjahres Besuche der Kindergartengruppe im Wohnungsumfeld der Kinder statt. Wir erleben das Wohn- und Spielumfeld der Kinder, ihre Haustiere und lernen auch Familienmitglieder wie Großeltern kennen.
Daraus ergeben sich Projekte oder Beschäftigungsthemen wie

Meine Familie und ich Unser Garten im Frühling (Sommer, Herbst
und Winter)
Auf dem Bauernhof Meine Großeltern und ich
Meine Haustiere Auf der bunten Blumenwiese (was lebt, was
bewegt sich)







5.1.1. SpielzeugtageAn zwei Freitagen im Monat dürfen die Kinder ihr Lieblingsspielmaterial in den Kindergarten mitbringen.
Dieser Spielvormittag ist bei den Kindern sehr beliebt, da sich mit dem vertrauten Spielmaterial ein sehr harmonisches Spiel entwickelt. Wir beobachten die Mädchen, die besonders gerne Puppen und Zubehör mit bringen und Jungen bei denen Fahrzeuge aller Art sehr beliebt sind. Im Morgenkreis hat jedes Kind die Gelegenheit sein Spielmaterial vorzustellen.
5.1.2. Kochtage
Jeden Dienstag, kochen und essen wir gemeinsam. Die Kinder betätigen sich in kleinen Gruppen am häuslichen Geschehen, lernen Speisen zubereiten, den Tisch zu decken und ab zu räumen. Sie entwickeln Mengenvorstellungen, lernen beim Einkaufen, Wiegen und Messen mit dem Messbecher oder der Waage und erfahren auch im Kindergarten Alltagssituationen aus dem häuslichen Bereich.

5.1.3. Beim Frühstück und Vesper zwischendurchDas Kind kann täglich frei entscheiden, wann es vespern möchte. Es bestimmt den Zeitpunkt nach unterschiedlichen Gesichtspunkten. Es hat Hunger, es hat gerade ein Spiel beendet und jetzt Zeit, sein Spielkamerad vespert auch gerade. Zwischen 10.30 Uhr und 11. 00 Uhr wird der Vespertisch abgeräumt und eine kleine Gruppe Kinder spült das Geschirr ab. In einer Spülliste tragen sich die Kinder ein, und erhalten eine Überraschung für ihren fleißigen Einsatz.5.1.4. Frühstücksbüffet Eine ganz besonders schöne Erfahrung, ist das abwechslungsreiche Frühstücksbüffet an einem Freitag einmal im Monat.
Wir bitten die Kinder von zu Hause wechselweise Lebensmittel (einmal drei Eier, beim nächsten Mal einen Apfel usw.) zur Vorbereitung mitzubringen. Jedesmal gestaltet wieder eine neue Gruppe Kinder den Büffettisch und bedient liebevoll hinter den Büffettischen die hungrigen Gäste.

Um seine Umwelterfahrungen in Bezug auf „Wohnen, Spielen, Leben“ auszudrücken, erprobt und gestaltet das Kind Zusammenhänge und kann die Welt zunehmend besser begreifen lernen. Um dies im Spiel zu erleben, stehen dem Kind in der zweiten Ebene eine





5.1.5 Puppeneckemit Fenster, Balkon, Treppenaufgang und gemütlicher Einrichtung zur Verfügung. Es bietet den Kindern, einen Wohnbereich in den sie sich zurückziehen und von dem aus sie das Geschehen von oben betrachten können.5.1.6 Bauecke In der Bauecke stehen Fahrzeuge, an einer Wandseite eingeparkt, fahrbereit zur Verfügung Eine Holzeisenbahn mit viel Schienenmaterial, Tieren und Gebäuden aus Holz, laden zum fleißigen Bauen ein. Laysies und Legosteine sind beliebtes Konstruktionsmaterial für den Bau großer und kleiner Fahrzeuge verschiedenster Art; der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
5.1.7 Ein Spielhaus aus Holz
mit Puppen und Einrichtungsgegenständen, sowie ein großer Bauernhof mit Tieren, Zäunen und Futterstellen lädt die Kinder zum aktiven Spiel ein.

5.1. 8 Ein besonderer Ruheraum / Blauland
zum Entspannen, Massieren, Ausruhen mit romantischem Licht, lässt bei den Kindern ein Wohlgefühl aufkommen. Unser Blauland ist nach dem Bilderbuch von Tina Rau entstanden und führt die Kinder in einen Raum indem die Farbe blau dominiert. In einer Raumecke wird es durch vielfarbige Chiffontücher lebendig und bunt. Eine Truhe mit Handpuppen, eine Kuschel- und Ruheliege mit Massageigel und sanfter, leiser Musik laden zum entspannen und ruhigem Spiel ein. Ein Doktorkoffer oder auch Instrumente dürfen hinzu geholt werden.

5.1.9 Der Maltisch
aus zwei Tischen zusammengestellt, bietet einen hellen, sonnigen Platz für gut 10 Kinder.
Der Doppeltisch ist notwendig, da der durch Schränke eingegrenzte Bereich, bei den Kindern sehr beliebt und stark frequentiert ist.
Für die Kinder allzeit zugänglich, stehen Wasserfarben, Holz- und Wachsfarben, Scheren, Kleister und Klebstoff, sowie Falt- und Malpapiere verschiedenster Art zur freien Verfügung.







5.1.10 Der Kaufladen Angrenzend an den Malbereich, umrahmt mit Grünpflanzen, lädt ein Holzkaufladen mit großzügiger rot-weißer Markise, die Kinder zum beliebten Einkaufsspiel ein. Ost, Gemüse, Muscheln, Kastanien und andere Utensilien aus Holz und Kunststoff, bieten eine reiche Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten.
Im Spiel wird alles genau abgewogen und berechnet, dazu stehen eine Waage und eine Kasse sowie Geldbörsen bereit.5.1.11 Der Ausweichraum Erreichbar durch die Küche mit einem dreistufigen Aufgang, lädt der Ausweichraum die Kinder zum ruhigeren Verweilen, Musikhören, Tanzen oder auch zu den unterschiedlichsten Rollenspielen ein.
Es kann aber auch mal ein lautes Spiel entstehen, getobt und mit Tischen und Matratzen gebaut werden. Das alles ist in diesem Nebenraum möglich, ohne dass sich andere Kinder im Gruppenraum dadurch gestört fühlen.
Neu eingerichtet wurde ein Experimentierschrank mit Materialien wie Magneten, einem neuen Babylon-Magnetenspiel und Materialien, die die Kinder zum Spielen und Erkunden von Ziffern und zur Mengenerfassung anregen sollen.
Die freundlichen gelb gestrichenen Tische strahlen ein sonniges Raumklima für das ruhigere Arbeiten aus.
Eine dreieckige Sitzecke mit blau bespanntem Himmel lädt die Kinder zum Betrachten von Büchern oder zum Kuscheln ein.
Die große Wandtafel an der gegenüberliegenden Seite lässt unsere Malkünstler besonders schöne Bilder zaubern.

5.2. Die Kinder erfahren soziale und emotionale Kompetenz im Umgang mit anderen

Als soziales Wesen ist der Mensch auf andere Menschen angewiesen. In der kleinen Familiengemeinschaft, jetzt erweitert durch die Kindergartengemeinschaft, ist es uns besonders wichtig, dass das Kind, Anerkennung und Wertschätzung erlebt. Zum Zusammenleben sind Regeln und Absprachen nötig. Sie entstehen in Erfahrungsprozessen und bedürfen der gemeinsamen Akzeptanz.
Durch den Umgang mit verschiedenen Kindern erlebt und beobachtet das Kind andere, neue Verhaltensweisen durch die Vorbildfunktion Einzelner, der Gruppe oder der Erzieherin.
Je nach Situation lernt es Kompromisse einzugehen, sich zu streiten, aber auch zu versöhnen, eigene Bedürfnisse zugunsten anderer oder der Gruppe zurückzustellen oder auch sich durchzusetzen. Dadurch erfährt das Kind die Sicherheit sich in einer Gruppe zurecht zu finden und sich in eine Gruppe ein zu fügen.

Die Kinder sollen in unserem Kindergarten einen strukturierten Tag erleben indem Regeln und Rituale vorgegeben werden. In den jeweiligen Spielbereichen können die Kinder selbst ihr Spiel und ihre Spielgemeinschaften wählen, wir werden dann verantwortungsvoll eingreifen und Einhalt gebieten, wenn Regeln überschritten oder Rechte anderer verletzt werden.

Für uns Erzieher gilt hier der Leitsatz „ Hilf den Kindern es selbst zu tun „

Eine wichtige Regel in unserem Kindergarten ist z. B. Das Entschuldigen und Versöhnen.
Wir nehmen das traurige Kind in den Arm um es zu trösten. Dazu hören wir alle Kinder die den Streit beobachten oder in die Streitigkeit verwickelt sind an, achten sehr darauf, das traurige Kind durch Streicheln und Kuscheln zu trösten und die Streitenden durchs Handreichen zu einer ehrlichen Entschuldigung und zur Versöhnung zu bewegen.
Dabei sollen die Kinder ihre Emotionalität wahrnehmen und in gewissen Grenzen sie auch ausleben können.
Die Kinder lernen auch Konflikte immer mehr selbstverantwortlich zu lösen, wenn wir Erwachsenen sie dabei unterstützen und sie ermuntern selbst nach Lösungen zu suchen.
Wenn wir ihnen durch Vorbildfunktion Hilfe geben kann das Kind Verhaltensweisen kennen und aneignen lernen.

Ein weiteres Ritual in unserem Kindergarten, ist der Spüldienst, aber auch das eigenverantwortliche Aufräumen während dem freien Spiel

Nach dem Freien Vesper dürfen auf Anfrage des Erziehers immer wieder andere Kinder den Esstisch abräumen und das benutzte Geschirr in Zweier- oder Dreiergruppen selbstständig abspülen. In der Küche hängt für die fleißigen Helfer eine Spülliste bereit, in die sie sich nach abgeschlossener Arbeit eintragen. Bei einer bestimmten Punktezahl darf das Kind sich eine Belohnung aus einer vorbereiteten Spülkiste aussuchen. Nachdem die Kinder mit einem Spielmaterial gespielt oder in einer Spielecke sich beschäftigt haben, achten wir darauf, dem Alter der Kinder entsprechend einen angemessenen Teil des Aufräumens selbst zu gestalten, indem wir mit zunehmendem Alter und Reife des Kindes die Eigenverantwortlichkeit immer mehr vergrößern, so dass auch die großen Kinder den „Kleineren“ zum Beispiel auch beim Anziehen oder Aufräumen Hilfestellungen geben dürfen.

Das freie Spiel bietet zur eigenverantwortlichen, selbstständigen Gestaltung viele Möglichkeiten selbst bestimmend und kreativ zu handeln.


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