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4. Das Kind

4.1. Unser Bild vom Kind

Das Kind als Gesamtpersönlichkeit, ist geprägt von unterschiedlichen Fähigkeiten und verschiedener sozialer Herkunft.
Wir wollen mit unserer Arbeit die Interessen und Bedürfnisse des Kindes wecken, seine Stärken und Schwächen erkennen, es darin ernst nehmen und akzeptieren.
Damit sich das Kind in seiner Person finden kann braucht es ein Gegenüber. Die Einbindung in eine Gruppe ermöglicht dem Kind Kontakte zu schließen und Freunde zu finden.
Es soll eine Gemeinschaft erleben in der es gilt sich selbst einzubringen, eigene Interessen mit denen der Gruppe abstimmen, Konflikte lösen und Kompromisse schließen.
Um ein Gruppengefühl zu entwickeln ist es von Bedeutung, den Wert gemeinsamen Handelns kennen und schätzen zu lernen.
Eingebunden in die Gruppe, kann das Kind im Umgang mit anderen vielfältige Erfahrungen machen, Fähigkeiten erwerben und weiterentwickeln. Dadurch ist es in der Lage die ihm gestellten Anforderungen zu bewältigen.
Uns ist es wichtig auch das einzelne Kind zu sehen, individuell auf es einzugehen und es in verschiedenen Bereichen zu fördern. Seine Defizite im Rahmen unserer Möglichkeiten auszugleichen, seine Begabung zu fördern und ihm sein ganz persönliches Tempo und die Zeit für das Erreichen seiner Entwicklungsschritte zu zugestehen.
Zur Entwicklung und Stärkung seines Selbstbewusstseins gehört es, das das Kind lernt sich mit seinen Bedürfnissen mitzuteilen.
Es soll befähigt werden sich seine eigene Meinung zu bilden, selbständig und eigenständig zu handeln und eigene Entscheidungen zu fällen.
Persönlichkeitsentwicklung vollzieht sich in einer wechselseitigen Beziehung des Kindes mit seinem Umfeld, das heißt mit der Gruppe und den Erzieherinnen. Grundvoraussetzung für seine entwicklungsbedingte Reife und Entfaltung ist, dass sich das Kind in seinem Umfeld wohlfühlt.
Deshalb bemühen wir uns dem Kind mit Echtheit,Wärme und Zuneigung zu begegnen und Nähe und Geborgenheit für eine positive Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen.

„Das Anderssein des anderen
als Bereicherung des eigenen Seins begreifen;
sich verstehen,
sich verständigen,
miteinander vertraut werden,
darin liegt die Zukunft der Menschheit.“
Rolf Niermann



4.2. Gemeinschaft in der Gruppe erleben

Eine neue Erfahrung im Leben eines Kindes ist die Gruppenerfahrung. Wichtigster Aspekt hierbei ist das Loslösen von den Eltern. Das Kind erlebt Regelmäßigkeit und ist auf sich alleine gestellt, es ist nicht nur als Individuum wichtig, sondern Mitglied einer altersgemischten Gruppe.
Das bedeutet, die Bereitschaft und Fähigkeit, freundschaftliche, achtungsvolle und harmonische Beziehungen zu anderen Menschen herzustellen und aufrecht zu erhalten.









Kontaktfähigkeit ( Kennen lernen und aufeinander zugehen)Bei „Kennenlernspielen“ werden neue Kinder in die Gruppe integriert. Kinder werden ermutigt, auf andere zuzugehen, sich zu öffnen und sich einzubringen, z.B. im Freispiel, Morgenkreis, bei Angeboten usw.

KommunikationsfähigkeitIm Kindergarten tauschen sich die Kinder aus, gehen aufeinander zu, teilen sich mit und hören sich gegenseitig zu. Durch gemeinsames Handeln, erfahren sie im Alltag ganz intensiv die persönliche Auseinandersetzung im Mitbestimmen, Zusammenarbeiten, andere aussprechen lassen usw., z.B. im Freispiel, im Rollenspiel, bei Kinderkonferenzen in Projekten usw.KonfliktfähigkeitIn der Auseinandersetzung mit anderen Kindern kommt es auch zu Konflikten. Es ist uns wichtig, dass die Kinder lernen eigene Lösungen zu entwickeln.
Wir helfen mit, Streitigkeiten zu klären. In Kinderkonferenzen und Rollenspielen lernen sie Kompromisse zu schließen, die eigene Meinung zu äußern aber auch die Bedürfnisse des andern zu achten.


Toleranz und AkzeptanzJedes Kind wird in seiner Individualität in die Gruppe aufgenommen.
Es sammelt Erfahrungswerte, die es dem Kind ermöglichen andere in ihrer Eigenheit zu erleben und anzunehmen.
Wir sind ein integrativer Kindergarten, in dem auch Kinder mit
Behinderungen, unterschiedliche Herausforderungen in der Gemeinschaft
erfahren und in ihren Lern - und Entwicklungsprozessen begleitet und unterstützt werden.

Die Kinder erfahren ebenso Hilfsbereitschaft, Regeln und Grenzen, Mitgefühl, Zusammengehörigkeitsgefühl, Verantwortung für sich und andere im Gruppenalltag.



4.3. Die Bedeutung des Spielens

Das Spiel hat im Kindergarten eine große Bedeutung, da es ein Grundbedürfnis des Kindes ist. Spielen bedeutet „lernen fürs Leben“.
Dazu gehört für uns die Entwicklung von kooperativem Denken und Handeln, Aufbau von Frustrationstoleranz und Wertschätzung des Spielpartners und Materials.
Das Freispiel des Kindes nimmt im Kindergartenalltag einen hohen Stellenwert ein. Das Kind entscheidet über Spielmaterial, Spieldauer, Spielort und Spielpartner. Unsere Aufgabe ist es den Kindern Spielimpulse zu geben, die Spielabläufe und die Kinder zu beobachten, am Spiel teilzunehmen aber den Kindern auch Gelegenheit zu geben das Spiel selbstständig weiterzuführen.
Kinder nehmen im Spiel verschiedene Rollen ein und lernen so selbständig oder mit Hilfe des Erziehers auch entstehende Konflikte zu bewältigen.



4.4.Projekte
Je nach Interesse und Bedürfnisse der Kinder führen wir Projekte durch. Innerhalb eines Projektes wird intensiv ein vereinbartes Thema behandelt. Nach Äußerungen von Wünschen, Interessen und Erfahrungen der Kinder werden gemeinsam verschiedene Aktivitäten geplant und durchgeführt. Hier steht vor allem das ganzheitliche Lernen im Vordergrund.
Die Kinder erleben Achtung ihrer Persönlichkeit, Selbständigkeit sowie Entscheidungsfähigkeit.
Der Projektverlauf und die Projektdauer richten sich nach den Interessen der Kinder.

Die Themen der Projekte befassen sich mit lebensnahen Situationen der Kinder.
Daher gehört die Einbeziehung des Umfelds durch Exkursionen mit dazu.
Die Aufgabe der Erzieherin ist es das Projekt zu begleiten, die Gedanken der Kinder aufzugreifen und weiter zu führen, neue Ideen, Anregungen und Hilfestellungen in der gemeinsamen Entscheidungsfindung zu geben.
Die Bedeutung für das Kind eine Herausforderung an sich selbst. Sie weckt sein Interesse am eigenständigen Forschen und motiviert es, längere Zeit an einer Sache zu bleiben.
Wegen seines hohen Anspruchs eignet sich Projektarbeit vor allem für 5- 6 jährige Kinder und fördert durch die spezifische Vorgehensweise die Lernmöglichkeiten als wichtige Voraussetzung für die Schule. (Projektarbeiten sind in dieser Konzeption mit gelber Farbe gekennzeichnet)



4.5.Kinderkonferenz

Ebenso werden Kinderkonferenzen gehalten, sie finden im gemeinsamen
Kreis statt.
Die Kinder sprechen mit einem Sprechball (oder Stein) und eine Erzieherin ist für die Kinderkonferenz zuständig.
Das Kind das den Ball hält darf reden und die anderen müssen ihm zuhören. Dann wird der Sprechball weitergegeben denn jedes Kind hat ein Recht sich
zu melden und etwas zu sagen,WünscheKritik BedürfnisseRegelnReflexionenWochenende werden in der Kinderkonferenz angesprochen



Der Weg ist das Ziel


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